About me
Videospiele sind für mich mehr als „nur“ ein Unterhaltungsmedium. Viel mehr sind sie Eskapismus in Reinkultur. Sie helfen, den Alltag zu vergessen und ermöglichen das Eintauchen in neue, unbekannte (oder wahlweise auch bekannte) Welten. Nicht selten schaue ich beim Zocken auf die Uhr und stelle mit erschrecken fast, dass ich mich vollends im Spiel verloren habe. Sätze wie: „Nur noch diese eine Quest!“ oder auch: „Ich versuche den Boss noch ein letztes Mal“ kennen bestimmt einige von euch zu genüge. Das Ende vom Lied? Selten bleibt es bei diesem einen letzten Versuch oder der einen letzten Quest.
Wie alles begann
Seit Kindesbeinen an waren Videospiele ein großer Bestandteil meines Lebens. Mein Papa hatte unter anderem einen SEGA Mega Drive, mein Opa ein NES sowie ein SNES und ich weiß noch genau, wie überwältigt ich war, als ich mit sechs Jahren den Game Boy zum Geburtstag bekam. Das Medium war bei uns einfach omnipräsent. Hinzu kam, dass die Eltern meines besten Freundes eine eigene Videothek führten. Zockerherz, was willst du mehr?
Meine Liebe für RPGs
Die ersten bleibenden Videospielerfahrungen habe ich damals mit meinem Papa gemacht. Shining Force II war mein Einstieg in die Welt der RPGs. Natürlich habe ich kaum verstanden, worum es im Spiel ging, da es komplett auf Englisch war. Doch der Aufbau, die Welt, die Musik, das Kampfsystem – es hat eine ungeheure Faszination auf mich ausgeübt. Wenige Jahre später eroberte eine kleine Spielereihe namens Final Fantasy mein Herz im Sturm.
Gemeinsam mit meinem Vater stand ich damals in einem Elektronikmarkt und wir schlugen auf gut Glück einfach mal dazu und legten Final Fantasy VII aufs Kassenband. Was als Intuitiventscheidung begann, stellte sich als Glücksgriff heraus. Wir haben es regelrecht verschlungen!
Warum critsdontlie.de?
Selbiges galt auch für Teil VII und vor allem für Teil X. Ich kann nicht mehr zählen, wie häufig ich Spira erkunden (und am Ende auch etwas geweint) habe. Irgendwann spielte ich aber immer weniger RPGs. Nicht aufgrund sinkenden Interesses, sondern weil mir irgendwann schlicht die Zeit fehlte. Dieser bereits erwähnte Eskapismus fehlte mir die letzten Jahre zunehmend. Dem möchte ich mit diesem Blog entgegenwirken und mich wieder mehr aktiv mit diesem wunderbaren Genre befassen.
